Durch den Einfluss von Alkohol, Drogen oder bestimmten Medikamenten wird die Arbeitssicherheit akut gefährdet. Ein sicheres Arbeiten nach Konsumierung solcher Substanzen ist einfach nicht möglich. Die Arbeitsfähigkeit wird eingeschränkt und damit das Risiko für Arbeitsunfälle erhöht. Die gesteigerte Gefahr eines Unfalls besteht jedoch nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für Mitarbeiter, Dritte oder den gesamten Unternehmensstandort.

Experten schätzen, dass jede/r 5. – 10. Mitarbeiter/in* in einem Unternehmen einen riskanten oder gar schädlichen Suchtmittelkonsum betreibt. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit einer Suchtproblematik fehlen bis zu 16-mal häufiger als die Gesamtbelegschaft. Dies bedeutet wirtschaftliche Einbußen für das Unternehmen und deutliche Mehrarbeit für Kolleginnen und Kollegen.

Handeln – nicht wegschauen!
Vorgesetzte sind für die Arbeitssicherheit Ihrer Mitarbeiter verantwortlich. Daher ist es die Pflicht aller Verantwortlichen, nicht wegzuschauen. Das Thema Sucht am Arbeitsplatz ist nicht zu verharmlosen oder gar zu tabuisieren. Wird bei einem Mitarbeiter ein auffälliges Verhalten beobachtet, muss in jedem Fall reagiert werden. Dabei kann man leicht in einen Loyalitätskonflikt geraten: einerseits wird ein entspanntes Arbeits- und Betriebsklima angestrebt, andererseits wird konsequentes Handeln und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen erwartet. Auffälligkeiten bei einem Beschäftigen sollten in keinem Fall ignoriert werden.

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* Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

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Quelle: www.thueringer-allgemeine.de | 26. Mai 2019 | dpa / 26.05.19