EU-Datenschutz-Grundverordnung

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EU-Datenschutz-Grundverordnung nimmt Unternehmen noch stärker in die Pflicht - Jetzt Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten absolvieren!

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt bereits seit Mai 2016. Verbindlich anzuwenden ist sie ab dem 25. Mai 2018. Sie bringt enorme rechtliche Änderungen für Unternehmen und schreibt bei Verstößen Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro fest

Unternehmen sollten bereits jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, ihre IT-Systeme, Verträge mit EDV-Dienstleistern sowie die internen Prozesse auf die neuen Datenschutzrechte der DSGVO anzupassen.
Die DSGVO erfindet den Datenschutz nicht grundsätzlich neu. Sie stützt sich auf bewährte Grundlagen und will den Schutz sensibler Daten verbessern. Die Regelungsinhalte umfassen u.a. Speicherung und Schutz personenbezogener Daten oder Export solcher Daten innerhalb und außerhalb der Europäischen Union. Datensparsamkeit, Transparenz und Zweckbindung sind wichtige Prinzipien der DGSVO. Verstöße sollen hart geahndet werden. So müssen Unternehmen, die gegen die DSGVO verstoßen, mit Bußgeldern bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Umsatzes des Vorjahres rechnen.

Aus diesem Grund sollten Unternehmen es nicht versäumen, bereits jetzt ihre Prozesse auf die neuen Datenschutzrechte der DSGVO anzupassen. Wichtige Impulse und aktuelles Wissen für die Anpassung geben unsere Vorbereitungsseminare. Ein Klick auf einen Link bietet Ihnen die schnellste Möglichkeit zur Anmeldung:

Praktische Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Wesentliche Neuerungen der DSGVO

Marktortprinzip
Dieses Marktortprinzip führt zu einem einheitlichen Datenschutzniveau in der EU und schafft gleiche Wettbewerbsbedingungen für europäische und außereuropäische Unternehmen.

Datenübertragbarkeit
Es wird das Recht definiert, Daten, die einem Anbieter zur Verfügung gestellt worden sind, zu einem neuen Anbieter zu transferieren. Der bisherige Anbieter muss dafür die Daten in einem standardisierten maschinenlesbaren Format übergeben und der neue Anbieter hat die Pflicht, diese Daten zu übernehmen und in seine Systeme zu integrieren.

Mehr Transparenz
Die DSGVO erweitert bereits bestehende Informationsansprüche. Wenn Unternehmen oder Behörden Daten erheben, müssen sie bspw. über Zwecke der Datenverarbeitung, über Speicherdauer, über Empfänger der Daten oder über Übermittlung in Länder außerhalb der EU informieren.

Recht auf Löschung
Bei berechtigtem Löschungsanspruch gegen einen Datenverarbeiter sind etwa Betreiber von Suchmaschinen verpflichtet, Verweise und Links auf diese Daten ebenfalls zu entfernen.

Aufsichtsbehörde vor Ort als Ansprechpartner
Die DSGVO eröffnet künftig die Möglichkeit, sich immer an eine deutsche Datenschutzbehörde wenden zu – auch, wenn ein ausländisches Unternehmen den Verstoß begangen hat.

Weiterführender Link

Internetseite der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit mit kostenlosen Download der EU-DSGVO: www.bfdi.bund.de

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