Fachkraft für Arbeitssicherheit - Vollzeitmaßnahme - AZAV

Seminarnummer AGAG036

Arbeitsschutz und Sicherheit Weiterbildung bei der TÜV Akademie

Ziel der Ausbildung ist es, die vom Gesetz geforderte Fachkunde für die korrekte Erfüllung der Aufgaben einer Fachkraft für Arbeitssicherheit zu vermitteln. Auf den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung folgt eine verantwortungsvolle Tätigkeit zum Schutz von Leben und Gesundheit der Mitarbeiter.

Diese Maßnahme ist nach AZAV zugelassen und damit durch die Bundesagentur für Arbeit förderfähig.

Informationen zur Anmeldung

Für die Anmeldung zu dieser AZAV-Maßnahme wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren zuständigen Bildungsberater bei Ihrer Bundesagentur für Arbeit.

Nach Genehmigung durch Ihren Bildungsberater erhalten Sie einen Bildungsgutschein, den Sie im Anschluss per E-Mail, Fax oder Post an die TÜV Akademie GmbH senden.

Zur vollständigen Anmeldung benötigen wir zudem noch einen Nachweis, dass Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen (z. B. Abschlusszeugnis als Techniker/in, Ingenieur/in oder Meister/in – siehe Zugangsvoraussetzungen unten) sowie Ihren Lebenslauf.    

Termine

16.08.2018 - 21.12.2018 in Erfurt
05.11.2018 - 19.03.2019 in Berlin   
12.11.2018 - 29.03.2019 in Bad Liebenstein

Staatliche Anerkennung

Die Maßnahme ist staatlich anerkannt gemäß § 7 Abs. 1 des Arbeitssicherheitsgesetzes i. V. m. § 4 der DGUV-Vorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV V2)

Ihr Vorteil

Schnell & kompakt als Vollzeitmaßnahme: Abschluss nach nur 18 Schulungswochen.

Effektives Lernen: Optimale Bedingungen durch die Kombination von Präsenz- und Selbstlernphasen. Die Teilnehmer werden von fachkundigen Referenten und Tutoren der TÜV Akademie begleitet.

Zielgruppe

Personen, die den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erreichen wollen, sowie Personen, die durch spezielle Qualifizierung weiter beschäftigt werden können: arbeitssuchende Techniker, Meister oder Ingenieure, Personen aus dem gewerblich-technischen Bereich mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Zugangsvoraussetzung

Abschluss als Ingenieur/in, Techniker/in oder Meister/in und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Alternativ mindestens vier Jahre relevante Berufserfahrung in einer Führungstätigkeit.

Abschluss

Anerkannte Qualifikationsnachweise, welche den erfolgreichen Erwerb der sicherheitstechnischen Fachkunde bescheinigen

Präsenzphase I

(Dauer 36 UE)

  • Einführung in Sicherheits- und Gesundheitsschutz und Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Grundlagen des Entstehens von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen
  • Leistungsvoraussetzungen des Menschen als Grundlage zur Gestaltung der Arbeit
  • Mechanische und psychische Faktoren
  • Schall
  • Übersicht zur Gesamtheit der Gefährdungsfaktoren
  • Analysen-Grundlage für das Tätigwerden der Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Gesamtüberblick zur Ermittlung von Gefährdungen
  • Einführung in das Selbstlernen

Präsenzphase II

(Dauer 36 UE)

  • Lernerfolgskontrolle 1 (schriftliche Prüfung)
  • Erfahrungsaustausch
  • Beurteilung der Arbeitsbedingungen als Handlungskonzept 
  • Anwendung der vorausschauenden Gefährdungsanalyse und der Risikobeurteilung
  • Ziele setzen zur Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitssysteme
  • Anforderungen an Maschinen, Geräte und Anlagen und Fertigungsverfahren sowie Arbeitsaufgaben
  • Arbeitsmedizinischen und verhaltensbezogene Maßnahmen
  • Verknüpfung der Ansatzpunkte zur Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitssysteme
  • Rechtspflichten und Rechtsfolgen
  • Einführung in die Selbstlernphase II

Präsenzphase III

(Dauer 72 UE)

  • Erfahrungsaustausch 
  • Präsentation als Aufgabe der Fachkraft für Arbeitssicherheit 
  • Anwendungsbeispiel zur integrativen Arbeitssystemgestaltung 
  • Vernetztes Betriebsgeschehen und Entwicklung von Lösungsalternativen 
  • Moderation, Gesprächsführung, Kooperation 
  • Beurteilung von Maßnahmen und Mitwirkung in Entscheidungsprozessen und deren Umsetzung 
  • Auswahl von Lösungen, Wirtschaftlichkeit 
  • Beitrag der Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Durch- und Umsetzung von Maßnahmen sowie Wirkungskontrolle 
  • Grundverständnis von Arbeitsschutzmanagement 
  • Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in die betriebliche Aufbauorganisation 
  • Einordnung des Arbeitsschutzes in die betriebliche Ablauforganisation 
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess der Organisation des Arbeitsschutzes 
  • Zusammenfassung und Vorbereitung des Praktikums 
  • Rolle und Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit auf konzeptionellem und planerischem Gebiet 
  • Umgestaltung von Arbeitsstätten (exemplarische Fallstudie)
  • Einführung in die Selbstlernphase III (20 Tage Praktikum zzgl. 10 Tage zur Erstellung des Praktikumsberichts (Lernerfolgskontrolle 2))

Präsenzphase IV

(Dauer 36 UE)

  • Erfahrungsaustausch/Auswertung Praktikum inkl. Bericht (Lernerfolgskontrolle 3) 
  • Projekt- und Zeitmanagement 
  • Innerbetrieblicher Transport und Verkehr 
  • Arbeitsschutz bei Baumaßnahmen (exemplarische Fallstudie) 
  • Einordnung des Arbeitsschutzes in die betriebliche Organisation (Lernwerkstatt zum Arbeitsschutzmanagement) 
  • Abschluss der Ausbildungsstufe II

Präsenzphase V

(Dauer 36 UE)

  • Spezifische Gefährdungsfaktoren und Schutzmaßnahmen für Büro- und Verwaltungstätigkeiten 
  • Allgemeine Arbeitsschutzmaßnahmen bei der organisatorischen Gestaltung 
  • Brandschutz in Büro- und Verwaltungsgebäuden 
  • Spezifische Geräte und Anlagen, z. B. raumlufttechnische Anlagen 
  • Spezifische Arbeitsstätten, z. B. Call Center 
  • Spezifische personalbezogene Themen 
  • Lernerfolgskontrolle 4

Die Präsenzphase V wird nur für Unternehmen anerkannt, die der Verwaltungs-BG zuzuordnen sind. Versicherte einer anderen BG müssen diese Präsenzphase bei der zuständigen BG absolvieren.

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