| Praxisworkshop: Robuste Produkte und Prozesse - Bewährte Methoden praktisch anwenden |
| Thema | Herausforderungen in der Industrie, speziell der Automobilindustrie, hierzu zählen
- Globalisierung der Märkte/internationaler Wettbewerb
- Hohe Qualitäts-, Zuverlässigkeits- und Sicherheitserwartungen sowie Kostendruck
- Komplexität/Innovation der Produkte und/oder Prozesse
- Verkürzte Entwicklungs- und Erprobungszeiten
erfordern insbesondere eine wirksame Kommunikation in der Lieferkette, funktionierende Regelkreise und präventive Methoden. Um die Herausforderungen wirtschaftlich zu meistern und die Marktführerschaft im Preis-/ Leistungsverhältnis zu sichern, sind zukünftig „Robuste Produktionsprozesse“ systematisch vorzubereiten und zu realisieren. Diese ermöglichen die Herstellung fehlerfreier Produkte zu optimalen Kosten, in der richtigen Menge und zum richtigen Termin.
Um o g. Ziele zu erreichen, bietet das Seminar – als Praxisworkshop – eine Plattform, um
- die Auswahl, das Funktionieren und Zusammenspiel relevanter Management-Methoden (in Regelkreisen) und
- das Lenken von Anforderungen/der Kommunikation in der Lieferkette (Lieferantenmanagement)
kennen zu lernen und anhand von Einsatzfällen zu trainieren.
Als Kerntools für die Vorbereitung, Realisierung und Verbesserung robuster Produkte/Prozesse fungiert die Risiko-analyse/FMEA in Kopplung mit dem Produktionslenkungsplan (PLP), die miteinander korrelieren, dynamisch anzupassen und zu optimieren sind. |
| Zielgruppe | Manager, Prozess- und Projektmanager, Entwickler, Planer, Managementbeauftragte, Produkt-, Produktionsverantwortliche, Instandhalter, Lehrkräfte/Ausbilder |
| Inhalt | Einführung
- Steigende Anforderungen im globalen Wettbewerb, Regelwerke/Produkthaftung weltweit
- Bedeutung robuster Produkte und Prozesse, Voraussetzungen für robuste Produkte und Prozesse
- Planen robuster Produkte und Prozesse (Projektmanagement)
Organisieren/Lenken robuster Produkte und Prozesse
- Qualitätsvorausplanung (QVP) (Vorgehen, Bestandteile, Planung, Controlling)
- Management in der Lieferkette (Lieferantenmanagement, -entwicklung, QSV/QLV, Logistikkonzepte, Requalifikation)
- Ermitteln und Bewerten der Besonderen Merkmale (QFD, Vorgaben der Kunden, Transformation der Merkmale für interne Zwecke und für Lieferanten)
- System-FMEA nach VDA Ringbuch/QS 9000-Referenz-handbuch, DRBFM, Toyota-Prinzip (Planung/Vorbereitung, System-/Funktionsstruktur, Fehler-/Risikoanalyse, Optimierung, Reporting), Einbindung Kunde/Lieferant
- Zuverlässigkeits- und Sicherheitsaktivitäten (Einordnung in die QVP, typische Kenngrößen und Analysemethoden)
- Statistische Versuchsmethoden (SVM/DoE) für Produkt/Prozess (Vorgehen, Versuchspläne, Einsatzfälle)
- Statistische Prozessregelung (SPC), Prozessanalyse/-diagnose, Qualitätsregelkarten (QRK), Fähigkeitsanalysen)
- Messsystemanalyse/Prüfprozesseignung (Messabweichungen, Analysemethoden nach VDA 5 und MSA-Handbuch (QS 9000), Einsatzfälle)
- Validierung von Produkten und Prozessen (Simulationen, Erprobungen, Feldtests, Produktionsprozess- und Produktfreigabe)
- FMEA/Produktionslenkungsplan (PLP) als Einheit (parallele/gleichzeitige Erstellung, Änderung)
- Unternehmenskultur und Teammanagement für robuste Produkte/Prozesse (Teamwork, Motivation)
- Dynamisches Lenken robuster Produkte/Prozesse (Daten gewinnen, auswerten und in diversen Regelkreisen nutzen, KVP, Six Sigma, Problemlösungstechniken)
Workshop/Übungen
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System-FMEA-Prozess mit Analyse der Einflüsse und Verknüpfung zum Produktionslenkungsplan anhand von betrieblichen Einsatzfällen der Teilnehmer (Beispiele bitte mitbringen!)
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Aufstellen und Auswerten eines Statistischen Versuchsplanes
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Validieren der Voraussetzungen für das Anwenden einer QRK; Anlegen/Auswerten einer typischen QRK
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Berechnen von Fähigkeitskenngrößen – auch für nicht normal verteilte Merkmale.
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| Abschluss | Teilnahmezertifikat der TÜV Akademie GmbH |
| Dauer | 24 Seminarstunden 8:30 bis 16:00 Uhr |
| Preis | 790 Euro zzgl. MwSt. |
| Details | |
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